HERZVERSTAND

Was steckt alles an unentdeckten Potential in dir? Was denkst du, ist noch an Talenten, an Fähigkeiten in dir verborgen – wovon dir nicht mal bewusst ist, dass diese überhaupt in dir schlummern? Gibt es Träume, die noch verwirklicht werden möchten? Spür nach, es lohnt sich!

 Was waren deine Träume, als du noch ein Kind warst? Hast du diese verwirklicht? Wenn ja, gratuliere ich dir! Aber wenn nicht, was ist geschehen? Wer oder was hat dich davon abgehalten deine Träume zu verwirklichen? Ich lade ich dich auf eine kleine „Ich-spür-in-mich-hinein-Reise ein. Ohne Gurt, ohne Reißleine, es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen!

Such dir einen ruhigen Platz, an dem du ungestört bist. Deine erste „Reise“ dauert das erste Mal vielleicht nicht mehr als 10-15 Minuten, wenn du diese „Reise“ öfters unternimmst, wird sie möglicherweise länger dauern … Kein Stress, das wäre kontraproduktiv!  Es geht darum, dass du dir bewusst Zeit für dich nimmst, selbst wenn das zu Beginn nicht mehr als 5 Minuten sind. Finde Zeit, um in dich hineinzuspüren, deiner inneren Stimme „Raum zu geben“. Im Zuge unseres oft hektischen Alltags, geht dieses „In-sich-hineinspüren“ oft verloren. Es braucht aber Momente der Stille, wie sollten wir sonst Antworten erhalten?

Ich empfehle dir, eine sitzende Position einzunehmen (beim Liegen könntest du einschlafen), das kann auf einen Sessel sein, oder auf dem Boden. Leg dir gerne eine Decke oder ein Sitzpolster unter dein Gesäß, das erleichtert das aufrechte Sitzen. Dein Sitz sollte so bequem sein, sodass du auch – bei Bedarf – länger sitzen kannst. Stell dein Handy auf lautlos und achte auch sonst darauf, dass du ungestört bist. Leg dir Block und Bleistift zurecht.

Schließ deine Augen, atme ein paarmal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Und dann spür in deine Atmung, ohne etwas verändern zu wollen. Du beobachtest für ein paar Minuten lediglich deine Ein- und Ausatmung, sonst gibt es (vorerst) nichts zu tun. Werde präsent! Werde still! Und dann stell dir folgende Frage:

Wonach sehnt sich mein Herz?

Was immer an Gedanken hochkommt, lass diese zu, unkommentiert, ohne Wenn und Aber. Alles darf sein. Ohne Einschränkung. Wie eine nicht enden wollende, sprudelnde Quelle dar es fließen. Wenn die „Quelle versiegt ist“, öffne deine Augen, nimm deinen Block und schreib alles auf, was hängengeblieben ist. Auch da, ohne etwas zu kommentieren. Wenn du fertig bist, atme ein paarmal tief ein und aus. Du kannst jetzt gerne deine sitzende Position auflösen, dich nach Lust und Laune bewegen (vielleicht ein Spaziergang?), und wenn du möchtest, kannst du dir deine Niederschrift sofort, oder aber erst zu einem späteren Zeitpunkt ansehen, beides ist ok.

Was ist unübersehbar? Welche Wünsche, welche Träume, welche Sehnsüchte in deinem Leben verlangen nach Aufmerksamkeit?

Es geht weniger darum, dass du sofort alle Antworten, alle Lösungswege aufgezeigt bekommst. Es ist ein Prozess, den du da in Gang setzt. In diesem Schritt geht es (noch) nicht um die Frage, was ist wie oder überhaupt umsetzbar. Es ist mehr eine Bestandsaufnahme. Was ist mein Ist-Zustand? Inwieweit lebe ich bereits nach meinen Vorstellungen, was ist noch verbesserungswürdig?

Antworten werden auf dich zukommen, und meist geschieht das erst dann, wenn du im allerwenigsten Fall damit rechnest! Vertraue! Sei geduldig!

Wenn du eines Tages Antworten gefunden hast, du Unterstützung in der Umsetzung deiner Ziele brauchst, freue ich mich, wenn ich dich dabei begleiten darf.

Alles Liebe & Namaste,
Astrid