Das Ende naht

Nein, das wird jetzt keineswegs eine dramatische Story, ich denke an das Ende des Jahres 2018.

Und das naht in großen Schritten.— Wie gehe ich damit um? Was macht das mit mir?

Jedes Jahr das Gleiche komische Gefühl! — Vergeht die Zeit schneller oder kommt es mir nur so vor? Vergeht die Zeit auch für dich zu schnell? Und wenn ja, warum? Und zu schnell wofür und für wen?

Welche Konsequenzen hat dieses Gefühl? Für mich bzw. für die anderen …  für welche Anderen?

Bekomme ich mit zunehmendem Alter „panikartige“ Zustände, weil mir immer weniger Zeit zur Verfügung steht? — Zeit wofür? Was gibt es denn noch zu erledigen? Zu verwirklichen?

Selbst wenn ich jetzt ad hoc eine Liste mit unzähligen To-Dos, Träumen aufzählen könnte, was ändert das an meinem Gefühl? Wird die Panik dann noch größer (wenn`s denn überhaupt eine ist), weil ich schwarz auf weiß sehe, was noch „dringend“ umzusetzen ist? Und selbst, wenn ich beginne meine Liste abzuarbeiten, kann ich jemals fertig werden? Bis wann überhaupt?

Wie lange möchte ich daran arbeiten? Setze ich mir ein Zeit- bzw. ein Alterslimit? Schicke ich mich irgendwann selbst in Pension und verbrenne meine Liste bei einem kleinen Lagerfeuer? Aus den Augen aus dem Sinn? Was ich nicht mehr sehen kann, ist nicht mehr existent?

Das führt jetzt wohl zu weit! — Wann ist es genug? Wann ist genug getan? Kann ein Ende des Tuns überhaupt in Sicht sein?

Mache ich mir zu viele Gedanken? Macht mich die Vorweihnachtszeit, der baldige Jahreswechsel einfach nur wuschig?

Ich möchte mein Business vorantreiben! Da gibt’s noch soooo viel umzusetzen. — Da steckt Ehrgeiz und Power drin, hm?!

Da sei hier mal erwähnt: Ich bin eine chronische Verzettlerin. — Mut zur Ehrlichkeit! Oh, was bin ich doch für eine authente, über sich hinausgewachsene Persönlichkeit geworden!

Ich will dieses und jenes, hab zig Ideen auf einmal, aber wo fange ich an, wie setze ich um? Arghhhhhh!

 

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und Stoiker)

 

Kommt mir nicht mit Listen oder: „Schreib doch mal alles auf, was dir so alles durch den Kopf schwirrt, dass hilft!“. — Mir hilft es nicht. Ich brauche mein kreatives Chaos! Daraus entstehen wunderbare Ideen, die manchmal zackig umgesetzt werden.

Mein Tag ist tatsächlich zu kurz, um all das umzusetzen was ich möchte.

Nein, ich bin kein Workaholic, um das geht`s nicht!

Ich bin ein kreativer Mensch. Ich liebe es zu arbeiten, neue Ideen umzusetzen.

Puh, was war eigentlich das Thema? Hab` ich mich wieder einmal verzettelt? Von einem Thema ins andere gekommen? Habe ich nichts Besseres zu Tun, als über mein „Verzettelungs-Dilemma“ zu schreiben – ach, ich so viel beschäftigte Seele?

Um ehrlich zu sein, geht derzeit das Internet nicht wirklich flüssig, und ich wollte mir ein bisschen die Zeit vertreiben.

😊

… „die Zeit vertreiben“- Ha!

Hab` ich dafür überhaupt Zeit?

„Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich […] sind wir alle nur sterblich.“ (Captain Jean Luc Picard, Captain des Raumschiffs USS Enterprise-D)

 

Ich wünsche dir Zeit, Zeit für dich, Zeit für die Liebe, Zeit für deine Gesundheit, Zeit für deine Familie & Freunde! Zeit, um all das, was du dir wünscht, umzusetzen 😊

Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Fühle dich umarmt!
Astrid

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